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		<title>NICHTS SEHEN, NICHTS HÖREN, NICHTS SAGEN</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 19:43:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>falksinss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Angela Merkel]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[NSU]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Zwickau]]></category>

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		<description><![CDATA[In Eisennach überfallen zwei junge Männer eine Bank und verstecken sich anschließend in einem Wohnwagen. Über Polizeifunk hören sie, dass die Polizei ihnen auf den Fersen und dabei ist, das Wohnmobil zu umstellen. Aus Angst vor Verhaftung erschießen sie sich selbst. Davor jedoch telefonieren sie mit einer jungen Frau in Zwickau. Kurz darauf jagt sie [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=falksinss.wordpress.com&amp;blog=7987641&amp;post=366&amp;subd=falksinss&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://falksinss.files.wordpress.com/2011/11/nazi.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-367" title="Bild: cephir/flickr" src="http://falksinss.files.wordpress.com/2011/11/nazi.jpg?w=490&#038;h=326" alt="" width="490" height="326" /></a>In Eisennach überfallen zwei junge Männer eine Bank und verstecken sich anschließend in einem Wohnwagen. Über Polizeifunk hören sie, dass die Polizei ihnen auf den Fersen und dabei ist, das Wohnmobil zu umstellen. Aus Angst vor Verhaftung erschießen sie sich selbst. Davor jedoch telefonieren sie mit einer jungen Frau in Zwickau. Kurz darauf jagt sie das Haus in die Luft, in dem sie wohnt. Sie überlebt und stellt sich später der Polizei.<span id="more-366"></span></strong></p>
<p>Später stellt sich heraus, dass es eine tödliche Verbindung zwischen diesen beiden Ereignissen gibt. Bei den drei Personen handelt es sich um Neonazis, die seit 13 Jahren raubend und mordend durchs Land ziehen. Mindestens zehn Menschen werden von ihnen kaltblütig erschossen, 22 bei einem Bombenanschlag verletzt.</p>
<p>Unter den zehn Toten sind acht türkisch stämmige Männer und ein Grieche. In der Presse wird die Mordserie „Dönermorde“ genannt. Warum, wird nicht erklärt. Döner wurden nachweislich nicht umgebracht, sondern Menschen. Und deren Berufe waren vielfältig. Ein Blumenverkäufer, ein Änderungsschneider, zwei Gemüsehändler sowie die Betreiber eines Schlüsseldienstes und eines Internetcafés. Die Assoziation Türke ist gleich Dönerverkäufer scheint immer noch stark verbreitet zu sein.</p>
<p>Opfer Nummer zehn ist eine junge Polizistin. Eine Verbindung zwischen den Morden wird nicht hergestellt. Bis sich in den Trümmern des Zwickauer Haus Tatwaffen und Bekennervideo finden sowie Adressen zahlreicher Politiker und Gewerkschafter. Anscheinend ist hier eine Gruppe von rechtsextremen Terroristen am Werk gewesen.</p>
<p><a href="http://falksinss.files.wordpress.com/2011/11/oldenburg_jc3bcrgen-gantner.jpg"><img class="alignleft  wp-image-368" title="Bild: Jürgen Geuter (tante)/flickr" src="http://falksinss.files.wordpress.com/2011/11/oldenburg_jc3bcrgen-gantner.jpg?w=270&#038;h=360" alt="" width="270" height="360" /></a>Der öffentliche Reflex funktioniert auch in diesem Fall bestens. Die Politik reagiert bestürzt und entsetzt. Und immer steht die Frage im Raum, wie konnte die Gruppe, die sich selbst Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) nennt, solange unerkannt durch das Land ziehen, Banken überfallen und Menschen umbringen. Beispielhaft kann hierfür die erste Reaktion von Bundeskanzlerin Angela Merkel gelten: „Es könne gesagt werden, dass sich Strukturen erkennen lassen, die wir uns so nicht vorgestellt haben“, sagte sie auf dem Parteitag der CDU in Leipzig. Ähnlich reagierten die meisten Politiker anderer Parteien.</p>
<p>Doch die Frage sei an dieser Stelle erlaubt: Konnten oder wollten sich Angela Merkel &amp; Co. nicht vorstellen, dass sich rechtsterroristische Strukturen in Deutschland herausbilden?</p>
<p>Dass es der NSU gelang, 13 Jahre unentdeckt zu agieren, ist sicher bemerkenswert und wirft die Frage auf, wie das den Rechtsterroristen gelingen konnte. Wollte der Verfassungsschutz, die NSU nicht entdecken? Oder waren die Ermittler schlicht unfähig?</p>
<p>Das ist die eine Frage. Die andere lautet: Ist es wirklich so unvorstellbar, dass sich rechtsterroristische Strukturen herausbilden, wenn man sich etwas näher mit dem Rechtsextremismus in Deutschland beschäftigt? Seit der Wiedervereinigung starben laut Bundesregierung 48 Menschen durch rechtsextreme Gewalt. Antirassistische Initiativen gehen von mehr als 130 Menschen aus.</p>
<p>Die Bundesregierung verlässt sich bei ihrer Aufzählung auf die Angaben der Polizei, und wenn diese eine Straftat nicht als rechts motiviert klassifiziert, fließt sie nicht in die Rechnung ein. Wie schnell dabei Opfer rechtsextremer Gewalt aus der Statistik fallen, zeigt das Beispiel der Opfer der NSU.</p>
<p>Letztendlich spielt es aber auch keine Rolle, welche Zahl zugrunde gelegt wird &#8211; schrecklich sind beide. Dazu kommt noch die deutlich höhere Zahl der Menschen, die „nur“ Opfer körperlicher Gewalt durch rechte Schläger wurden. Das mag in staatlicher Definition kein Terrorismus sein, eine Form des Terrors ist es trotzdem, wenn Menschen, die nicht dem rechtsextremen Weltbild entsprechen, in manchen Teilen Deutschlands um ihre körperliche Unversehrtheit fürchten müssen, sobald sie auf die Straßen gehen.</p>
<p>In fast jeder ostdeutschen Stadt gibt es Viertel, die man meiden sollte, wenn man irgendwie nichtdeutsch oder links aussieht. Und wenn man sich dies vor Augen hält, ist es dann wirklich so unvorstellbar, dass sich rechtsterroristische Strukturen herausbilden?</p>
<p>Ist es wirklich so unvorstellbar, dass der Schritt von der politisch-motivierten Gewalt, die auch schwerste Verletzungen und gar den Tod des Anderen in Kauf nimmt, zur Herausbildung einer terroristischen Zelle ein sehr kleiner ist?</p>
<p>Schaut man sich dagegen an, mit welcher Selbstsicherheit die Ermittlungsbehörden in Berlin davon ausgingen, dass die Täter der Auto-Brandstiftungen im linksextremistischen Spektrum zu suchen sind, dann kann man sich nur verwundert die Augen reiben.</p>
<p>Lange tappte die Polizei im Dunkeln. Trotz Einsatz von Wärmebildkameras ließen sich die linksextremistischen Brandstifter nicht finden. Als der Täter endlich doch geschnappt wurde, stellte sich auch heraus, warum. Es handelte sich dabei um einen Einzeltäter. Ein politischer Hintergrund wird mittlerweile ausgeschlossen.</p>
<p>Kann man sich da wirklich noch wundern, wenn es heißt, der Staat sei auf dem rechten Auge blind oder er gehe nicht entschieden genug gegen Rechtsextremismus vor?</p>
<p>Und es passt auch gut ins Bild, dass Initiativen, die sich präventiv und beratend gegen Rechtsextremismus einsetzen, seit Anfang des Jahres für die Verfassungstreue ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter garantieren müssen, wenn sie staatliche Zuschüsse wollen. Müssen V-Männer das eigentlich auch?</p>
<p>Aber jetzt wird alles gut. Der Bundestag hat eine gemeinsame Resolution verabschiedet, Bundesinnenminister Friedrich hat eine gemeinsame Verbunddatei auf den Weg gebracht und die Ermittlungsbehörden sollen künftig besser zusammenarbeiten. Selbst ein NPD-Verbot wird wieder diskutiert. Der Kampf gegen den Rechtsextremismus wird von jetzt an mit aller Entschiedenheit geführt, ehrlich.</p>
<p>By the Way: Was ist eigentlich aus dem „Aufstand der Anständigen“ geworden, der 2000 vom damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder ausgerufen worden ist? Was ist eigentlich aus den „scharfen Reaktionen“ geworden, die Politiker 2007 nach der Hetzjagd auf acht Indern im sächsischen Mügeln gefordert hatten oder 2008 nach dem Anschlag auf den Passauer Polizeichef?</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/falksinss.wordpress.com/366/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/falksinss.wordpress.com/366/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/falksinss.wordpress.com/366/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/falksinss.wordpress.com/366/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/falksinss.wordpress.com/366/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/falksinss.wordpress.com/366/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/falksinss.wordpress.com/366/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/falksinss.wordpress.com/366/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/falksinss.wordpress.com/366/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/falksinss.wordpress.com/366/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/falksinss.wordpress.com/366/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/falksinss.wordpress.com/366/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/falksinss.wordpress.com/366/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/falksinss.wordpress.com/366/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=falksinss.wordpress.com&amp;blog=7987641&amp;post=366&amp;subd=falksinss&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Versicherer, seid gewarnt!</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 14:42:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>falksinss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Druckfrisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Die kürzlich in Frankfurt stattfindende Konferenz der europäischen Versicherungsaufsicht Eiopa hatte etwas Löbliches: Sie kam fast ohne Power-Point-Präsentation aus. Bloß Generaldirektor Carlos Montalvo machte hier eine kleine Ausnahme. Nur zu Beginn der ersten Podiumsdiskussion, die er moderierte, ließ er das Bild einer nackten Frau an die Wand werfen. Freilich kein Schmuddel-Kram, nichts Ergo-haftes, sondern schlicht [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=falksinss.wordpress.com&amp;blog=7987641&amp;post=361&amp;subd=falksinss&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die kürzlich in Frankfurt stattfindende Konferenz der europäischen Versicherungsaufsicht Eiopa hatte etwas Löbliches: Sie kam fast ohne Power-Point-Präsentation aus. Bloß Generaldirektor Carlos Montalvo machte hier eine kleine Ausnahme. Nur zu Beginn der ersten Podiumsdiskussion, die er moderierte, ließ er das Bild einer nackten Frau an die Wand werfen. Freilich kein Schmuddel-Kram, nichts Ergo-haftes, sondern schlicht ein altes Gemälde, dass die füllige Frau von schräg hinten zeigte.</strong></p>
<p>Montalvo wollte damit versinnbildlichen, was Solvency II für ihn bedeute: nämlich Transparenz. Die Assekuranz müsse sich daran gewöhnen, nackt vor den Aufsehern zu stehen, sagte er weiter. Und damit war seine Power-Point-Präsentation auch schon am Ende.</p>
<p>Die nächsten sieben Stunden warf der Beamer nur das Logo von Eiopa an die Wand. So kamen die Besucher der Konferenz in den seltenen Genuss, einer Tagung beizuwohnen, die ohne Power-Point auskam und sich ausschließlich auf das gesprochene Wort konzentrieren zu können. Montalvo hatte den Rednern verboten, Power-Point-Folien zu zeigen. Das ermüde nur die Teilnehmer und töte jede Diskussion, begründete er seinen Entschluss.</p>
<p>Montalvo vergaß aber nicht zu erwähnen, dass er deshalb selbst gerne Power-Point-Präsentationen verwende. Die anwesenden Vertreter Assekuranz sollten also gewarnt sein, wenn Montalvo in der nächsten Diskussion über Solvency II mit einer Power-Point-Präsentation ankommt. Wer weiß, was er wirklich damit bezweckt.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/falksinss.wordpress.com/361/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/falksinss.wordpress.com/361/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/falksinss.wordpress.com/361/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/falksinss.wordpress.com/361/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/falksinss.wordpress.com/361/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/falksinss.wordpress.com/361/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/falksinss.wordpress.com/361/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/falksinss.wordpress.com/361/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/falksinss.wordpress.com/361/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/falksinss.wordpress.com/361/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/falksinss.wordpress.com/361/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/falksinss.wordpress.com/361/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/falksinss.wordpress.com/361/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/falksinss.wordpress.com/361/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=falksinss.wordpress.com&amp;blog=7987641&amp;post=361&amp;subd=falksinss&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>TEXT &#8211; BILD &#8211; SCHERE</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 10:28:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>falksinss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzfunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Das passiert, wenn die Schlussredaktion pennt&#8230;<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=falksinss.wordpress.com&amp;blog=7987641&amp;post=345&amp;subd=falksinss&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://falksinss.files.wordpress.com/2011/11/nazitrio.jpg"><img class="alignnone  wp-image-346" title="" src="http://falksinss.files.wordpress.com/2011/11/nazitrio.jpg?w=711&#038;h=509" alt="" width="711" height="509" /></a></p>
<p><strong>Das passiert, wenn die Schlussredaktion pennt&#8230;</strong></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/falksinss.wordpress.com/345/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/falksinss.wordpress.com/345/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/falksinss.wordpress.com/345/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/falksinss.wordpress.com/345/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/falksinss.wordpress.com/345/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/falksinss.wordpress.com/345/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/falksinss.wordpress.com/345/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/falksinss.wordpress.com/345/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/falksinss.wordpress.com/345/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/falksinss.wordpress.com/345/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/falksinss.wordpress.com/345/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/falksinss.wordpress.com/345/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/falksinss.wordpress.com/345/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/falksinss.wordpress.com/345/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=falksinss.wordpress.com&amp;blog=7987641&amp;post=345&amp;subd=falksinss&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>PAPANDREOU HAT RECHT</title>
		<link>http://falksinss.wordpress.com/2011/11/02/papandreou-hat-recht/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 10:38:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>falksinss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Druckfrisch]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Papandreou]]></category>
		<category><![CDATA[Referendum]]></category>
		<category><![CDATA[Volksabstimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Bosbach]]></category>

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		<description><![CDATA[Fast immer, wenn in den vergangenen Monaten über die griechische Schuldenkrise berichtet worden ist, durfte der Hinweis auf Griechenland als  Wiege der Demokratie nicht fehlen. Nun möchte der griechische Premier Georgios Papandreou die griechische Bevölkerung über das Rettungspaket abstimmen lassen. Der Wille des Volkes sei bindend, sagte Papandreou. Griechenland kehrt praktisch zur Wiege zurück. Was [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=falksinss.wordpress.com&amp;blog=7987641&amp;post=338&amp;subd=falksinss&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fast immer, wenn in den vergangenen Monaten über die griechische Schuldenkrise berichtet worden ist, durfte der Hinweis auf Griechenland als  Wiege der Demokratie nicht fehlen. Nun möchte der griechische Premier Georgios Papandreou die griechische Bevölkerung über das Rettungspaket abstimmen lassen. Der Wille des Volkes sei bindend, sagte Papandreou. Griechenland kehrt praktisch zur Wiege zurück. Was jetzt von europäischen Politikern und Top-Ökonomen mit Entsetzen aufgenommen wird, ist der Kern der Demokratie.<span id="more-338"></span></strong></p>
<p>Auf den ersten Blick verwundert die Kritik. Und es stellt sich die Frage, was an einer Volksabstimmung “merkwürdig” sein soll (so kommentierte Rainer Brüderle Papandreous Plan). Ist es wirklich merkwürdig, wenn der “Demos” mitentscheiden soll, wie stark ihm die Daumenschrauben angezogen werden? Aus deutscher Sicht schon. Werden hier doch Politiker beschimpft, wenn sie für sich das Recht in Anspruch nehmen, bei Entscheidungen ihrem Gewissen zu folgen. Was Wolfgang Bosbach erlebte, widerfährt nun Georgios Papandreou. Wahrscheinlich wird es jetzt einige europäische Politiker geben, die seine “Fresse” auch nicht mehr sehen wollen.</p>
<p>Dabei bietet die Volksabstimmung für Papandreou vielleicht die einzige Chance das Blatt noch zu wenden und die griechische Bevölkerung für den EU-Rettungsplan zu gewinnen. Er steht mit dem Rücken zur Wand. Die Proteste in Griechenland werden immer wütender, seine parlamentarische Mehrheit immer kleiner. Hinzu kommt bei vielen Griechen das Gefühl der Demütigung und Entmündigung, dass die Entsendung der EU-Taskforce mit sich bringt. Scheitert das Referendum, wird das Ende seiner politischen Karriere das geringste Problem sein.</p>
<p>Papandreous Verhalten ist mutig und riskant. Es ist auch der Versuch, das Primat des Politischen über das Ökonomische zurückzugewinnen. Merkwürdig ist Papandreous Verhalten nicht.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/falksinss.wordpress.com/338/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/falksinss.wordpress.com/338/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/falksinss.wordpress.com/338/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/falksinss.wordpress.com/338/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/falksinss.wordpress.com/338/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/falksinss.wordpress.com/338/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/falksinss.wordpress.com/338/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/falksinss.wordpress.com/338/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/falksinss.wordpress.com/338/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/falksinss.wordpress.com/338/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/falksinss.wordpress.com/338/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/falksinss.wordpress.com/338/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/falksinss.wordpress.com/338/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/falksinss.wordpress.com/338/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=falksinss.wordpress.com&amp;blog=7987641&amp;post=338&amp;subd=falksinss&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>DER MAKEL, &#8222;OBEN OHNE&#8220; ZU SEIN</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Sep 2011 12:15:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>falksinss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Druckfrisch]]></category>
		<category><![CDATA[Assekuranz]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenquote]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Versicherungsbranche hat es eigentlich gut. Die Mehrzahl der Mitarbeiter sind Frauen. Ihr Anteil liegt bei 58,5 Prozent. Die derzeitige Diskussion über Frauenquoten für Vorstände und Aufsichtsräte könnte die Brancheentspannt verfolgen, denn bei solch einem großen weiblichen Arbeitskräftereservoir sollte es nicht schwierig sein, geeignete Frauen für Führungspositionen zu finden. Trotzdem sind die meisten Unternehmen „Oben [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=falksinss.wordpress.com&amp;blog=7987641&amp;post=330&amp;subd=falksinss&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Versicherungsbranche hat es eigentlich gut. Die Mehrzahl der Mitarbeiter sind Frauen. Ihr Anteil liegt bei 58,5 Prozent. Die derzeitige Diskussion über Frauenquoten für Vorstände und Aufsichtsräte könnte die Brancheentspannt verfolgen, denn bei solch einem großen weiblichen Arbeitskräftereservoir sollte es nicht schwierig sein, geeignete Frauen für Führungspositionen zu finden. Trotzdem sind die meisten Unternehmen „Oben ohne“ – ohne Frauen im Top-Management.<span id="more-330"></span></strong></p>
<p>Magere vier Prozent der Assekuranz-Vorstände tragen Kostüm statt Anzug. In den Ebenen darunter ist der Anteil zwar höher, der Männerüberhang aber immer noch groß. Je höher und wichtiger die Position bei einem Versicherer, desto seltener ist dort eine Frau anzutreffen. Die Gründe dafür sind vielfältig.</p>
<p>An der Wahl des Studienfachs kann es eigentlich nicht mehr liegen. Die Zahl der weiblichen Studentinnen in Ingenieurswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Mathematik und Jura legt seit Jahren deutlich zu und liegt vielfach schon gleichauf mit dem Anteil der Männer. Frauen im Top-Management der Assekuranz bleiben dennoch Mangelware.</p>
<p>Das zum Teil mangelhafte Angebot zur Kinderbetreuung in Deutschland ist sicher ein Grund dafür, dass sich viele talentierte Frauen entweder für die Familie oder für die Karriere entscheiden. Beides unter einen Hut zu bringen, ist immer noch schwierig.</p>
<p>Der Ausbau ganztägiger Kitaplätze ist ein löbliches und sinnvolles Unterfangen, doch sobald die Kinder in die Grundschule kommen, stehen Eltern erneut vor der Schwierigkeit, wer sich am Nachmittag nach Schulschluss um das Kind kümmert. Flächendeckenden Ganztagsunterricht, wie in vielen anderen europäischen Staaten, gibt es in Deutschland (noch) nicht.</p>
<p>Allerdings scheint es in Unternehmen auch immer noch strukturelle Barrieren zu geben, die den Aufstieg von Frauen in höhere Management-Positionen verhindern – allen Sonntagsreden und Selbstverpflichtungen zum Trotz. Zwar schlossen Bundesregierung und Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft 2001 die freiwillige Vereinbarung „zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Privatwirtschaft.“ Getan hat sich seitdem wenig. Immer noch haben mehr als 90 Prozent der 100 größten Unternehmen nicht eine einzige Frau im Vorstand. Deshalb macht eine Quote Sinn. Nicht unbedingt eine starre Regelung, die etwa 30 Prozent Frauen in allen Vorständen der Unternehmen fordert. Aber eine flexible Quote würde helfen, die eine Mindestanzahl beider Geschlechter in den Führungsgremien verlangt, je nach dem jeweiligen Geschlechterverhältnis der jeweiligen Branche. Das würde der Realität besser Rechnung tragen.</p>
<p>Dass es ohne Quote nicht zu gehen scheint, zeigt zudem die Geschichte der Gleichberechtigung. Ohne gesetzliche Regelung und juristische Durchsetzung wäre sie nicht auf dem heutigen Stand. Zwar hatte schon die Weimarer Reichsverfassung von 1919 zwei Gleichberechtigungsartikel, die neben den gleichen staatsbürgerlichen Rechten und Pflichten auch die Gleichberechtigung in der Ehe festschrieben. Das Bürgerliche Gesetzbuch der BRD unterwarf Ehefrauen trotzdem jahrzehntelang der Entscheidungsgewalt des Ehemannes, der unter anderem über das Vermögen der Frauen verfügen oder deren Arbeitsplatz kündigen konnte.</p>
<p>Das in der Politik heutzutage der Frauenanteil in Führungspositionen im Vergleich zur Wirtschaft so hoch ist, ist den Grünen und ihrer parteiinternen Frauenquote zu verdanken. Heute haben bis auf die FDP alle im Bundestag vertretenen Parteien eine Quote &#8211; entsprechend stark sind Frauen im Bundestag vertreten. Überspitzt könnte man die These formulieren, dass Angela Merkel ohne die Grünen nie Bundeskanzlerin geworden wäre.</p>
<p>Die Signale aus der Politik sind eindeutig: Der Wirtschaft droht eine Quote. Abwendbar ist sie nur noch, wenn die Wirtschaft sich massiv bewegt. Die Assekuranz sollte deshalb das Potenzial ihrer Mitarbeiterinnen konsequent fördern und nutzen. Dann wird der Frauenanteil im Top-Management automatisch steigen und die Versicherungswirtschaft kann möglichen Quotenregelungen entspannt entgegen sehen. Der Druck aus Berlin und Brüssel, mehr Frauen in Vorstände zu berufen, wird weiter zunehmen. Es wird langsam zum Makel, „oben ohne“ zu sein. Und das ist gut so.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/falksinss.wordpress.com/330/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/falksinss.wordpress.com/330/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/falksinss.wordpress.com/330/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/falksinss.wordpress.com/330/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/falksinss.wordpress.com/330/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/falksinss.wordpress.com/330/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/falksinss.wordpress.com/330/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/falksinss.wordpress.com/330/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/falksinss.wordpress.com/330/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/falksinss.wordpress.com/330/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/falksinss.wordpress.com/330/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/falksinss.wordpress.com/330/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/falksinss.wordpress.com/330/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/falksinss.wordpress.com/330/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=falksinss.wordpress.com&amp;blog=7987641&amp;post=330&amp;subd=falksinss&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>DAS NETZ WIRD ZUR JUKEBOX</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 08:59:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>falksinss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Druckfrisch]]></category>
		<category><![CDATA[ARD.de]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Musikkonsum steht vor einer kleinen Revolution. Grund dafür ist mal wieder das Internet. Neue Musikdienste verwandeln das World Wide Web in eine gigantische Jukebox, die kaum einen musikalischen Wunsch offen lässt. Gut für den Nutzer: Meistens kostet ihn das Ganze keinen Cent. Gigabyte-große MP3-Sammlungen auf dem heimischen PC könnten schon bald der Vergangenheit angehören. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=falksinss.wordpress.com&amp;blog=7987641&amp;post=307&amp;subd=falksinss&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/Users/Sinss/AppData/Local/Temp/moz-screenshot-7.png" alt="" /><strong><a href="http://falksinss.files.wordpress.com/2011/02/bep.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-308" title="Bild: Pressefoto, Meeno" src="http://falksinss.files.wordpress.com/2011/02/bep.jpg?w=512&#038;h=200" alt="" width="512" height="200" /></a></strong></p>
<p><strong>Der Musikkonsum steht vor einer kleinen Revolution. Grund dafür ist mal wieder das Internet. Neue Musikdienste verwandeln das World Wide Web in eine gigantische Jukebox, die kaum einen musikalischen Wunsch offen lässt. Gut für den Nutzer: Meistens kostet ihn das Ganze keinen Cent.<span id="more-307"></span></strong></p>
<p>Gigabyte-große MP3-Sammlungen auf dem heimischen PC könnten schon bald der Vergangenheit angehören. Der Grund: Musikstreams werden immer beliebter. Bei einer ganzen Reihe von Anbietern können Nutzer im Internet gratis so viel Musik hören wie sie wollen und das Beste daran: Das Ganze ist völlig legal. Die Musikdienste zahlen Lizenzgebühren an die Schallplattenfirmen, um die Lieder kostenfrei anbieten zu dürfen.</p>
<p><a href="http://www.last.fm" target="_blank">Last.fm</a> machte vor ein paar Jahren den Anfang und bot seinen Nutzern die Möglichkeit, sich kostenfrei komplette Alben völlig legal anzuhören. Im Frühjahr des vergangenen Jahres stellte Last.fm diese Funktion jedoch wieder ein und bietet seitdem im Kern nur noch eine personalisierte Radiofunktion. Die Lizenzkosten seien zu hoch geworden, heißt es. Angeblich kassieren die Plattenfirmen von den Streaming-Anbietern im Schnitt einen Cent pro angeklickten Song. Die Einnahmen, vor allem aus Werbung, wuchsen langsamer als die Kosten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Last.fm machte den Anfang</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Doch das Feld war bestellt. Eine Reihe neuer Anbieter versucht zu ernten, was Last.fm gesät hat und es finanziell besser zu machen. Meist bieten On-Demand-Streamingdienste, wie das direkte Anwählen von Liedern auch genannt wird, eine kostenfreie Variante an, die sich durch Werbung auf den Seiten und Werbesports zwischen den Liedern finanzieren soll, sowie eine kostenpflichtige Variante, die dafür auf Werbung verzichtet.</p>
<p>Der hierzulande bekannteste und derzeit einzige deutsche Anbieter ist <a href="http://www.simfy.de" target="_blank">Simfy</a> aus Köln. Von der Idee und seinen Grundfunktionen unterscheidet er sich kaum von anderen Anbietern wie <a href="http://www.deezer.com" target="_blank">Deezer</a> aus Frankreich oder <a href="http://www.we7.com" target="_blank">We7</a> aus Großbritannien, die ebenfalls in Deutschland genutzt werden können. Der Nutzer gibt in ein Suchfeld den Namen eines Künstlers ein und der Musikdienst spuckt die Ergebnisse aus. Ein Mausklick auf die gewünschten Stücke und ein integrierter Musikplayer spielt die Lieder ab.</p>
<p>Die einzelnen Titel werden dabei nicht mehr auf den Computer heruntergeladen, wie etwa bei herkömmlichen Downloads, sondern werden ähnlich wie bei dem Videoportal YouTube oder der ARD Mediathek direkt vom Server des Anbieters abgespielt. Ein einfacher DSL-Anschluss reicht dafür schon aus.</p>
<h2>Jeder Musikgeschmack wird bedient</h2>
<p>Bisher hat Simfy nach eigenen Angaben 6,2 Millionen verschiedene Titel von allen großen Major- und Indielabels im Angebot, davon frei zugänglich sind 5,5 Millionen. Von Klassik, Rock, Pop, Jazz über Heavy Metal, Punk, Hip-Hop, Country  bis zum Schlager gibt es fast alles, was das musikalische Herz begehrt – außer Künstlern von Warner Music. Die Plattenfirma weigere sich, ihre Produktionen für eine Gratis-Nutzung freizugeben, sagt Simfy-Sprecher Marcus von Husen. Neue Alben von Künstlern wie Kid Rock, Nena oder Michael Bublé seien daher nur als kostenpflichtige Premium-Angebote verfügbar.</p>
<p>In der kostenpflichtigen Variante können Simfy-Nutzer über Apps für den Desktop oder das Handy ihre Lieblingslieder auf dem jeweiligen Gerät zwischenspeichern und so auch offline überall hören. Nach Vertragsende werden die Lieder wieder automatisch gelöscht.</p>
<h2>Die Zahl der Anbieter steigt</h2>
<p><a href="http://falksinss.files.wordpress.com/2011/02/buble.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-309" title="Bild: Warner Music" src="http://falksinss.files.wordpress.com/2011/02/buble.jpg?w=200&#038;h=260" alt="" width="200" height="260" /></a>Die Akzeptanz der Streaming-Anbieter nimmt weltweit gewaltig zu – auch wenn Deutschland dieser Entwicklung noch etwas hinterherhinkt. Zwar steigen hierzulande die Umsätze aus dem digitalen Geschäft seit Jahren zweistellig, doch 2009 betrug der Umsatz aus Lizenzeinnahmen aus Streaming-Services und Abogebühren nur jeweils einen Prozent am Gesamtumsatz der deutschen Musikindustrie – da war aber zum Beispiel Simfy noch nicht als Streamanbieter am Markt. Aktuellere Zahlen lägen derzeit noch nicht vor, sagt Daniel Knöll vom <a href="http://www.musikindustrie.de" target="_blank">Bundesverband Musikindustrie (BVMI)</a>.</p>
<p>Anders sieht die Entwicklung in den USA aus – dem größten Musikmarkt der Welt. Dort wurden 2009 schon 40 Prozent der Umsätze aus dem digitalen Geschäft generiert. Das US-Marktforschungsunternehmen <a href="http://www.npd.com" target="_blank">NPD Group</a> will herausgefunden haben, dass in den Vereinigten Staaten Musikstreams fast so häufig genutzt werden, wie legale und illegale Downloads zusammen – wobei nicht klar ist, wie sie die Zahl der illegalen Downloads ermittelt haben. Und in Frankreich hat Musikstreaming laut einer Untersuchung des Marktforschungsinstituts <a href="http://www.mediametrie.fr" target="_blank">Mediametrie</a> den Download bereits überholt.</p>
<hr />
<address><strong>Streaming</strong></address>
<address>Als Streaming wird ein Verfahren bezeichnet, bei dem Nutzer Videos oder Musik direkt auf der jeweiligen Homepage anschauen oder anhören können. Anders als beim Download muss vor der Wiedergabe keine Datei auf den Computer herunterladen werden, sondern sie wird direkt vom Server des Anbieters abgespielt. Bekanntestes Beispiel dürfte das Videoportal YouTube sein. Aber auch die ARD-Radiowellen sowie Radiostationen weltweit nutzen die Technik, um ihr Programm live im Internet zu übertragen.<br />
Die eigentliche Technik gibt es schon lange. Doch lange Zeit verhinderten zu geringe Bandbreiten der Internetanschlüsse und mangelnde Leistungskapazitäten der Heimcomputer den Durchbruch der Technik. Dank der mittlerweile flächendeckenden Verbreitung schneller DSL-Internetanschlüsse, günstigen Flatrates und der steigenden Leistungsfähigkeit der Heimcomputer ist die Technik inzwischen weit verbreitet und ohne Probleme nutzbar.</address>
<hr />
<h2>Verschiedene Anbieter buhlen um Nutzer</h2>
<p>Ein etwas anderes Konzept als Simfy, Deezer oder We7 verfolgt <a href="http://www.muziic.com" target="_blank">Muziic</a>. Die Seite listet Songs auf, die auf YouTube verfügbar sind und bietet sie als Stream an. Allerdings haben die Betreiber bisher keine Vereinbarung mit Plattenfirmen oder Verwertungsgesellschaften abgeschlossen, so dass fraglich ist, ob Muziic mit diesem Geschäftsmodell eine Zukunft hat. Gegen ähnliche Seiten, die Lieder von Internetradios aufzeichnen und als kostenlosen Download anbieten, prüft die GEMA derzeit rechtliche Schritte.</p>
<p>Wer Musik abseits des Mainstreams und möglicherweise die Stars von morgen entdecken möchte, der ist bei <a href="http://www.jamendo.com" target="_blank">Jamendo</a> gut aufgehoben. Der Talentschuppen bietet ausschließlich Musik von Künstlern an, die nicht bei Verwertungsgesellschaften wie der GEMA gelistet sind. Bisher umfasst der Katalog rund 150.000 Songs und 10.000 Alben von weit mehr als 5.000 Künstlern. Alles kann als Stream direkt auf der Seite angehört werden. Wer will, kann sich die kompletten Alben samt Cover auch kostenfrei herunterladen.</p>
<h2>Illegale Downloads werden wegen Streaming weniger</h2>
<p>Doch nicht nur die Konsumenten profitieren von der neuen &#8222;Kostenlos-Kultur&#8220;: Mehrere internationale Studien zeigen, wer die Gratis-Angebote der digitalen Jukeboxen nutzt, lädt sich weniger Musik von illegalen Tauschbörsen herunter. Gut für die Musikbranche, sie leidet schon seit Jahren unter den illegalen Downloads. Jetzt kann sie wenigstens an den Lizenzgebühren verdienen. &#8222;Natürlich dämmen wir mit mehreren legalen Angeboten gleichzeitig den illegalen Markt ein&#8220;, sagt denn auch Daniel Knöll vom BVMI. Und gibt zu bedenken: &#8222;Dass es sehr schwierig ist, sich auf dem Markt zu etablieren, wenn Sie gegen kostenlose Angebote kämpfen.&#8220;</p>
<p><em>Der Artikel ist ursprünglich bei <a href="http://www.ard.de/kultur/musik/rock-und-pop/musikstreaming/-/id=825782/nid=825782/did=1804318/1t6fwrk/index.html" target="_blank">ARD.de</a> erschienen</em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/falksinss.wordpress.com/307/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/falksinss.wordpress.com/307/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/falksinss.wordpress.com/307/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/falksinss.wordpress.com/307/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/falksinss.wordpress.com/307/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/falksinss.wordpress.com/307/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/falksinss.wordpress.com/307/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/falksinss.wordpress.com/307/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/falksinss.wordpress.com/307/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/falksinss.wordpress.com/307/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/falksinss.wordpress.com/307/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/falksinss.wordpress.com/307/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/falksinss.wordpress.com/307/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/falksinss.wordpress.com/307/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=falksinss.wordpress.com&amp;blog=7987641&amp;post=307&amp;subd=falksinss&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Bild: Warner Music</media:title>
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		<title>Der geheime Rosengarten</title>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 12:41:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>falksinss</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Er wurde gebaut, um die Bundesregierung vor einem Atomschlag zu schützen. Und um sie für den Gegenschlag zu rüsten. Heute wirken die ausgestellten Reste des ehemaligen Regierungsbunkers nur noch bizarr. Ein Museumsbesuch.﻿ mehr<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=falksinss.wordpress.com&amp;blog=7987641&amp;post=292&amp;subd=falksinss&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://falksinss.files.wordpress.com/2010/05/bunker_1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-304" title="Bild: Weik" src="http://falksinss.files.wordpress.com/2010/05/bunker_1.jpg?w=720&#038;h=372" alt="" width="720" height="372" /></a>Er wurde gebaut, um die Bundesregierung vor einem Atomschlag zu schützen. Und um sie für den Gegenschlag zu rüsten. Heute wirken die ausgestellten Reste des ehemaligen Regierungsbunkers nur noch bizarr. Ein Museumsbesuch.﻿ <a href="http://my-miki.com/miki/der-alte-regierungsbunker/#/der-alte-regierungsbunker/12374" target="_blank">mehr</a></strong></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/falksinss.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/falksinss.wordpress.com/292/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/falksinss.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/falksinss.wordpress.com/292/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/falksinss.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/falksinss.wordpress.com/292/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/falksinss.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/falksinss.wordpress.com/292/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/falksinss.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/falksinss.wordpress.com/292/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/falksinss.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/falksinss.wordpress.com/292/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/falksinss.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/falksinss.wordpress.com/292/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=falksinss.wordpress.com&amp;blog=7987641&amp;post=292&amp;subd=falksinss&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Der Dompteur ist zur Fütterung zurück</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 18:04:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>falksinss</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ARD.de]]></category>
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		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Tom Waits]]></category>

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		<description><![CDATA[Weil Tom Waits&#8217; Reibeisenstimme klang, als gurgele er morgens mit Whisky und atme Luft ausschließlich durch filterlose Zigaretten, bewarfen ihn seine Zuhörer einst mit Obst und Gemüse. Sein neues Live-Album &#8222;Glitter &#38; Doom&#8220; beweist, dass die Stimme zwar geblieben ist &#8211; dass Waits aber sein Publikum, dieses &#8222;wilde Tier&#8220;, inzwischen vollkommen beherrscht. Schon auf seinem [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=falksinss.wordpress.com&amp;blog=7987641&amp;post=232&amp;subd=falksinss&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://falksinss.files.wordpress.com/2009/11/tomwaits2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-233" title="Bild: Ausschnitt &quot;Glitter &amp; Doom Live&quot; Album-Cover" src="http://falksinss.files.wordpress.com/2009/11/tomwaits2.jpg?w=300&#038;h=117" alt="" width="300" height="117" /></a>Weil Tom Waits&#8217; Reibeisenstimme klang, als gurgele er morgens mit Whisky und atme Luft ausschließlich durch filterlose Zigaretten, bewarfen ihn seine Zuhörer einst mit Obst und Gemüse. Sein neues Live-Album &#8222;Glitter &amp; Doom&#8220; beweist, dass die Stimme zwar geblieben ist &#8211; dass Waits aber sein Publikum, dieses &#8222;wilde Tier&#8220;, inzwischen vollkommen beherrscht.<img title="Mehr …" src="http://beatzine.wordpress.com/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><span id="more-232"></span></strong></p>
<p>Schon auf seinem im Jahr 1973 erschienenen Debüt-Album &#8222;Closing Time&#8220; weckt <a href="http://www.tomwaits.com" target="_blank">Tom Waits</a> unweigerlich Assoziationen an einen betrunkenen Barpianisten &#8211; ein Image, das er auch danach noch lange Zeit pflegte. Waits lehnte es von Beginn an ab, mit seinen Songs den Massengeschmack zu befriedigen &#8211; selbst den der Jugendkultur nicht. Angesagt waren zu jener Zeit Glam-Rocker wie Gary Glitter und Marc Bolan oder Prog-Rocker wie Mike Oldfield und Manfred Man.</p>
<p>Doch Tom Waits sang düstere, melancholische bis depressive Lieder über romantische Verlierer, die nachts zusammengesunken irgendwo in einer Kneipe rumhängen und über warmes Bier und kühle Frauen lamentieren. Seine Songs klangen wie Vertonungen des berühmten Edward-Hopper-Gemäldes &#8222;Nachtschwärmer&#8220;, auf dem drei einsame Barbesucher ohne jeden Bezug zueinander sinnlos ihre Zeit absitzen.</p>
<p>Obwohl die Zahl seiner Fans und der verkauften Platten klein blieb, passte sich der am 7. Dezember 1949 geborene Künstler nicht an. Während sich die in den 1980er Jahren alles dominierende Popmusik seicht und eingänglich präsentierte, begann Waits mit seinen &#8222;Found Sounds&#8220; (gefundenen Klängen) zu experimentieren: Er verwendete fortan auf seinen Alben Gegenstände, die er auf dem Müll gefunden und zu Instrumenten umgebaut hatte. Angeblich setzte ihn sein Label deshalb vor die Tür. Der Chef der Plattenfirma soll sein Album &#8222;Swordfishtrombones&#8220; (&#8222;Schwertfischposaunen&#8220;) für unverkäuflich befunden haben, nachdem er einige Demos gehört hatte.</p>
<h3>Ausflüge zum Film</h3>
<p>Doch Tom Waits blieb sich weiterhin treu. In den 1990er Jahren wurden er und seine Musik bekannter &#8211; was auch an einigen Nebenrollen in Filmen lag, die Waits etwa in &#8222;Down by Law&#8220; oder &#8222;König der Fischer&#8220; übernommen hatte. Der Sänger hätte seine Popularität leicht weiter steigern können, indem er nur ein paar Alben mehr veröffentlicht und einige Konzerte zusätzlich gegeben hätte.</p>
<p>Stattdessen ließ Waits zwischen seinem 1992er Album &#8222;Black Rider&#8220; und seinem Album &#8222;Mule Variations&#8220; sieben Jahre verstreichen. Auf Tour ging er in dieser Zeit nicht und auch danach trat er nur sehr sporadisch auf. Dies könnte ein Grund dafür sein, dass Tom Waits in seiner inzwischen fast 40-jährigen Musikerkarriere keinen Nummer-1-Hit landen konnte. Obwohl sein Name inzwischen längst sehr bekannt ist, schaffte es noch keines seiner Alben in die Top-Ten der Charts.</p>
<h3>Hassliebe gegenüber dem Publikum</h3>
<p>Seine Aversion gegen Tourneen hat vor allem zwei Gründe: Zum einen hat er keine Lust, seine Familie über Monate hinweg nicht sehen zu können, zum anderen hat er schon seit dem Beginn seiner Karriere ein sehr schwieriges Verhältnis zu seinen Anhängern. Die Hassliebe entstand, als ihn sein erster Manager Herb Cohen im Vorprogramm von Frank Zappa &amp; the Mother of Invention auf Tour schickte. Beim Publikum kam er damals nicht gut an.</p>
<p>&#8222;Sie kamen und schmissen Obst und Gemüse auf mich&#8220;, sagte er einmal. Seitdem sei das Publikum für ihn ein wildes Tier, das man nicht zu häufig füttern sollte, wie er einmal in einem &#8222;Spiegel&#8220;-Interview sagte. Und außerdem: &#8222;Lange Tourneen, der ganze Stress mit Hotels und fremden Menschen machen mich nur noch mürrischer. Und ich bin auch so schon oft sehr finster gelaunt.&#8220;</p>
<h3>Abschied vom Barpianisten-Image</h3>
<p>Wie gut, dass sich der fast 60-jährige Künstler im vergangenen Jahr doch überwinden konnte und auf Tournee ging. Denn so ist sein 23. Album &#8222;Glitter &amp; Doom Live&#8220; entstanden &#8211; ein Mitschnitt in exzellenter Tonqualität der ausverkauften Tour, die Waits durch die Vereinigten Staaten und Europa führte. Die erste der beiden CDs enthält 17 Lieder, die fast alle im Verlauf der vergangenen 20 Jahren schon einmal veröffentlicht worden sind. Waits hat sie bei verschiedenen Auftritten während seiner Tour gesungen. Allerdings sind sie so gut zusammengeschnitten, dass es klingt, als handele es sich um die Aufnahme eines einzigen Konzerts.</p>
<p>Nur der Song &#8222;Live Circus&#8220; ist neu &#8211; ein Waits-typisches Spoken-Word-Stück mit leichter, musikalischer Untermalung, wie er sie schon in den 1970ern am Barpiano zum Besten gab. Die übrigen Lieder stammen in der Mehrzahl von den beiden Alben &#8222;Bone Machine&#8220; und &#8222;Real Gone&#8220; aus den Jahren 1992 und 2004, die wichtige Eckpunkte in Waits Karriere markieren. Auf &#8222;Bone Machine&#8220; begann er, sich von seinem &#8222;Betrunkener-Barpianisten-Image&#8220; zu verabschieden, und auf &#8222;Real Gone&#8220; ist er beim alten Delta-Blues und den Wurzeln des American Folks angelangt. Auf diesem Album verzichtete er erstmals komplett auf das Piano, das bis dahin so charakteristisch für seine Musik war.</p>
<p>Die zweite CD von &#8222;Glitter &amp; Doom Live&#8220; ist ein reines Spoken-Word-Album, auf dem die vielen skurrilen Geschichten zu hören sind, die Waits auf der Bühne gerne zwischen den Liedern erzählt.</p>
<h3>Gedanken an eine Durchfahrtsstraße</h3>
<p>Auf seinem neuen Album präsentiert sich Tom Waits in Bestform. Der &#8222;Klabautermann des Röchel-Blues&#8220;, wie ihn die Frankfurter Allgemeine Zeitung einmal genannt hat, faucht, krächzt und jault sich durch seine Texte, in denen er bisweilen Geschichten von am Straßenrand verlorenen Träumen erzählt. Dazu Musik, die klingt, als habe Waits Blues, Rock&#8217;n'Roll, Jazz, Gospel oder Zirkusmusik in einen Sack gepackt, diesen lange genug geschüttelt und zu Guter letzt noch mit aller Kraft darauf herumgetrampelt. Heraus kommt Waits eigener, kaputt-klingender Sound, der so wunderbar mit seiner Reibeisenstimme harmoniert.</p>
<p>Zwischendrin ist immer mal wieder eine dieser Waits-typischen, brüchigen Balladen versteckt, wie das großartige &#8222;Fannin Street&#8220;, das Waits ursprünglich John Hammond jr., dem Sohn der Blueslegende John Hammond, für dessen Album &#8222;Get Wicked&#8220; überließ, und das Waits für sein 2006 erschienenes Album &#8222;Orphans: Brawlers, Bawlers &amp; Bastards&#8220; dann doch noch aufnahm. Vermutlich hat noch nie jemand in der Musikgeschichte solch überdrüssige Gedanken über eine Durchfahrtsstraße in der texanischen Großstadt Houston gesponnen, wie Waits in diesem Lied.</p>
<h3>Keine Hoffnung mehr auf Sonnenschein</h3>
<p>Überhaupt der Blues: Der findet sich ziemlich häufig auf &#8222;Glitter &amp; Doom Live&#8220;. Zum Beispiel &#8222;Get behind the mule&#8220;, Waits&#8217; ganz eigene Verbeugung vor dem König des Delta Blues, Robert Johnson. Waits erklärte dazu einmal, dass das Lied von dem inspiriert worden sei, was Johnsons Vater einst über seinem Sohn gesagt haben soll: &#8222;Das Problem mit Robert ist, dass er morgens einfach nicht hinter sein Maultier kommt, um zu pflügen.&#8220;</p>
<p>Flotter geht es dann bei &#8222;Goin&#8217; out West&#8220; vom 1992er Album &#8222;Bone Machine&#8220; zu. Ein manischer Bluesrock, bei dem es schwer fällt, sich seinem stumpfen und stampfenden Rhythmus zu entziehen und der den Hörer zwangsläufig in seinen Sog zieht. Eine Wirkung, die Waits Beschwörung &#8222;Make it Rain&#8220; vom &#8222;Real Gone&#8220;-Album noch wesentlich stärker entfaltet. Nach diesem Lied hofft niemand mehr auf Sonnenschein. Und mit &#8222;I&#8217;ll be back some lucky Day&#8220; beschließt Waits das Album mit einer Ballade, die wirklich jedes noch nicht versteinerte Herz berühren muss.</p>
<h3>Kaum Überraschungen</h3>
<p>Insgesamt enthält &#8222;Glitter &amp; Doom Live&#8220; wenig Neues. Fans kennen die meisten Lieder bereits, wie das bei den meisten Live-Alben der Fall ist. Dennoch steht Waits nicht im Verdacht, sich mit der Veröffentlichung nur eine zusätzliche, leichte Einnahmequelle erschließen zu wollen. Es lohnt sich, das Album zu kaufen, und dafür sorgt Waits selbst. Er präsentiert seine Lieder live in leicht veränderter Form und trägt sie mit einer Innbrunst vor, die man von den Studioalben so nicht kennt.</p>
<p>Doch die überraschendste Erkenntnis des Live-Albums ist: Der fast 60 Jahre alte Waits ist noch immer ein großartiger Dompteur, der das Publikum, dieses wilde Tier, unter Kontrolle hat, mehr noch: der es begeistert und verzückt, wie der Szenenapplaus, der immer wieder mitten in den einzelnen Stücken aufbrandet, beweist. Schade, dass Waits das Tier nur noch so selten füttern will, zumindest in Deutschland. Hier trat er das letzte Mal im November 2004 in die Manege. Es wird langsam mal wieder Zeit.</p>
<p>&#8222;Glitter &amp; Doom Live&#8220; ist am 20.11.2009 erschienen.</p>
<p><em>Erschienen am 20. November auf <a href="http://www.ard.de/kultur/musik/rock-und-pop/tom-waits-glitter-and-doom-live/-/id=825782/nid=825782/did=1306698/1rbhlaj/index.html" target="_blank">ARD.de</a></em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/falksinss.wordpress.com/232/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/falksinss.wordpress.com/232/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/falksinss.wordpress.com/232/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/falksinss.wordpress.com/232/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/falksinss.wordpress.com/232/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/falksinss.wordpress.com/232/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/falksinss.wordpress.com/232/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/falksinss.wordpress.com/232/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/falksinss.wordpress.com/232/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/falksinss.wordpress.com/232/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/falksinss.wordpress.com/232/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/falksinss.wordpress.com/232/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/falksinss.wordpress.com/232/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/falksinss.wordpress.com/232/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=falksinss.wordpress.com&amp;blog=7987641&amp;post=232&amp;subd=falksinss&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Der &#8222;Boss&#8220; wird 60</title>
		<link>http://falksinss.wordpress.com/2009/09/23/der-boss-wird-60/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 09:33:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>falksinss</dc:creator>
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		<category><![CDATA[60. Geburtstag]]></category>
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		<category><![CDATA[Bruce Springsteen]]></category>
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		<description><![CDATA[﻿Bruce Springsteen gilt mit über 120 Millionen verkauften Alben als kommerziell erfolgreichster Rockmusiker aller Zeiten. Noch heute füllt er ganze Stadien. Wie kaum ein anderer versteht er es, die Sorgen und Nöte der einfachen Leute in Rocksongs zu packen. Heute feiert er seinen 60. Geburtstag. Für seine Fans ist er schlicht der &#8222;Boss&#8220; &#8211; und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=falksinss.wordpress.com&amp;blog=7987641&amp;post=220&amp;subd=falksinss&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>﻿<strong><img class="alignleft size-medium wp-image-219" title="Bild: Danny Clinch" src="http://falksinss.files.wordpress.com/2009/09/springsteen_danny_clinch1.jpg?w=225&#038;h=300" alt="Bild: Danny Clinch" width="225" height="300" />Bruce Springsteen gilt mit über 120 Millionen verkauften Alben als kommerziell erfolgreichster Rockmusiker aller Zeiten. Noch heute füllt er ganze Stadien. Wie kaum ein anderer versteht er es, die Sorgen und Nöte der einfachen Leute in Rocksongs zu packen. Heute feiert er seinen 60. Geburtstag.</strong></p>
<p>Für seine Fans ist er schlicht der &#8222;Boss&#8220; &#8211; und wenn der Chef ruft, dann kommen sie massenhaft zusammen. Als Bruce Springsteen diesen Sommer für zwei Konzerte in Deutschland halt machte, füllte er problemlos das Münchener Olympiastadion und am Tag darauf die Frankfurter Commerzbank-Arena.</p>
<p>Es folgten geradezu überschwängliche Konzertkritiken in Tageszeitungen und Musikmagazinen. Bei beiden Auftritten habe es sich nicht einfach um Konzerte gehandelt, sondern um &#8222;Rock-Offenbarungen&#8220;. Auch im 30. Jahr seiner Karriere steht Springsteen unangefochten an der Spitze des Rock-Olymps. <a href="http://www.ard.de/kultur/musik/rock-und-pop/-/id=825782/nid=825782/did=1248434/1kavq1e/index.html" target="_blank">weiterlesen</a></p>
<p><em>Erschienen am 23.09.2009 auf ARD.de</em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/falksinss.wordpress.com/220/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/falksinss.wordpress.com/220/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/falksinss.wordpress.com/220/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/falksinss.wordpress.com/220/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/falksinss.wordpress.com/220/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/falksinss.wordpress.com/220/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/falksinss.wordpress.com/220/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/falksinss.wordpress.com/220/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/falksinss.wordpress.com/220/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/falksinss.wordpress.com/220/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/falksinss.wordpress.com/220/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/falksinss.wordpress.com/220/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/falksinss.wordpress.com/220/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/falksinss.wordpress.com/220/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=falksinss.wordpress.com&amp;blog=7987641&amp;post=220&amp;subd=falksinss&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Die Wiesbadener Szene ist quicklebendig</title>
		<link>http://falksinss.wordpress.com/2009/09/22/die-wiesbadener-szene-ist-quicklebendig/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 19:35:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>falksinss</dc:creator>
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		<description><![CDATA[MUSIK Allein elf lokale Bands spielten beim diesjährigen Folklore-Festival / Die heißesten Neuentdeckungen im Überblick Das diesjährige Folklore-Festival hat es wieder mal gezeigt: Wiesbadens Musikszene ist lebendig und abwechslungsreich, allen strukturellen Schwierigkeiten wie fehlenden Proberäumen und mangelnden Auftrittsmöglichkeiten, mit denen sich Musiker in der hessischen Landeshauptstadt herumschlagen müssen, zum Trotz. Insgesamt elf Bands aus Wiesbaden [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=falksinss.wordpress.com&amp;blog=7987641&amp;post=208&amp;subd=falksinss&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>MUSIK Allein elf lokale Bands spielten beim diesjährigen Folklore-Festival / Die heißesten Neuentdeckungen im Überblick</strong></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-207" title="Gloria Park" src="http://falksinss.files.wordpress.com/2009/09/gloria-park.jpg?w=300&#038;h=200" alt="Gloria Park" width="300" height="200" />Das diesjährige Folklore-Festival hat es wieder mal gezeigt: Wiesbadens Musikszene ist lebendig und abwechslungsreich, allen strukturellen Schwierigkeiten wie fehlenden Proberäumen und mangelnden Auftrittsmöglichkeiten, mit denen sich Musiker in der hessischen Landeshauptstadt herumschlagen müssen, zum Trotz. Insgesamt elf Bands aus Wiesbaden spielten Ende August bei Folklore. <a href="http://www.wiesbadener-kurier.de/region/wiesbaden/wiesbaden-extra/7479996.htm" target="_blank">weiterlesen</a></p>
<p><em>Erschienen am 17.09.2009 im Wiesbadener Kurier</em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/falksinss.wordpress.com/208/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/falksinss.wordpress.com/208/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/falksinss.wordpress.com/208/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/falksinss.wordpress.com/208/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/falksinss.wordpress.com/208/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/falksinss.wordpress.com/208/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/falksinss.wordpress.com/208/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/falksinss.wordpress.com/208/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/falksinss.wordpress.com/208/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/falksinss.wordpress.com/208/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/falksinss.wordpress.com/208/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/falksinss.wordpress.com/208/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/falksinss.wordpress.com/208/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/falksinss.wordpress.com/208/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=falksinss.wordpress.com&amp;blog=7987641&amp;post=208&amp;subd=falksinss&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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