„Die Jugend droht der Demokratie verloren zu gehen“

8 Sep

Bild: kriechstromDemokratie ist bekanntlich die „Herrschaft des Volkes“. Was aber, wenn das Volk – insbesondere die Jugend – nicht mehr wählen will? Im Interview erklärt der bekannte Sozialwissenschaftler Klaus Hurrelmann, weshalb die etablierten Parteien junge Menschen nicht mehr erreichen – und weshalb es falsch ist, pauschal von „Politikverdrossenheit der Jugend“ zu sprechen.

Herr Professor Hurrelmann, in der Shell-Jugendstudie 2006 haben Sie festgestellt, dass das politische Interesse junger Menschen unter 25 Jahren im Vergleich zu 2002 leicht gestiegen ist. Wird sich dieser Trend fortsetzen?

Solide Zahlen und damit einen soliden Vergleich werden wir erst 2010 mit der neuen Shell-Jugendstudie haben. Aber wenn ich die Atmosphäre richtig einschätze, dann könnte sich das Interesse der jungen Leute verstärkt haben – allerdings nur minimal. Das historische Tief in Punkto Politikinteresse junger Menschen ist deshalb noch nicht überwunden. weiterlesen

Erschienen am 08.09.2009 auf ARD.de

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