Tag Archives: Sensor Magazin

FALK FATAL legt die Füße hoch

10 Jun

148a7-falkfatal-260x312In der Nerostraße hat ein neues Café eröffnet. Eigentlich eine Nachricht, die so weltbewegend ist wie die Mitteilung, dass in China ein Sack Reis umgefallen ist, in Bayern ein CSU-Amigo seinen Schäferhund als Bürohilfe angestellt hat oder dass Bayern München das Festgeldkonto öffnet und einfach für fünf Milliarden Euro die komplette Bundesliga kauft. Warum ich das Café hier trotzdem erwähne? Man bezahlt nicht für seine Getränke, sondern für die Zeit, die man dort verbringt. Weiterlesen

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FALK FATAL FREUT SICH AUF DIE NEUE SCHLACHTHOFHALLE

1 Dez

Falkfatal-260x312Bald ist es soweit. Noch ein paar Mal schlafen und dann eröffnet der Schlachthof seine neue Halle. Und dann auch noch mit Frau Doktor, der süßesten Versuchung, seit es Skamusik gibt. Ich freue mich! Aber nicht allen geht es so wie mir. Leider. Viele trauern immer noch der alten Halle nach. 

Ich höre schon jetzt die Kommentare: „Das ist nicht mehr der Schlachthof. Früher hatte der aber mehr Flair.“ Mag sein. Flair hat die alte Halle. Keine Frage. Aber sie ist auch zugig, hat eine schlechte Akustik und für die Menschen, die darin arbeiten mussten, war es zum Teil eine Zumutung. Ich weiß, wovon ich spreche. Einigen von euch habe ich bestimmt schon einmal einen Drink über die Theke gereicht. Warum also nicht Friede, Freude, Eierkuchen und sich freuen, dass in Wiesbaden etwas Neues entsteht und es wieder einen Ort gibt, indem nationale und internationale Topacts sich die Klinke in die Hand geben werden? Weiterlesen

FALK FATAL WIRD UM DEN SCHLAF GEBRACHT

27 Okt
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„Jennifer, Du Schlampe, ich liebe Dich!!!”, brüllt ein junger Typ, schätzungsweise Anfang 20, in sein Handy, als ich aus meinem Schlaf aufschrecke. „Den Hurensohn bringe ich um”, brüllt er weiter. Ich blicke auf die LED-Anzeige meines Radioweckers. 5.13 Uhr leuchtet dort in mattem rot. Den wütenden jungen Mann, der fünf Stockwerke tiefer auf der Straße seine (Ex?-)Freundin zur Sau macht, interessiert das nicht. Dafür einige andere Bewohner des Hauses.

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DER GROSSE TEST: WIESBADEN & SEINE BIERGÄRTEN

22 Jun
Biergarten

Kaiserwetter. Biergartenzeit. Und obwohl Wiesbaden nicht München ist, locken rund um die Landeshauptstadt jede Menge Biergärten. Und jeder hat seinen eigenen Charakter. Kaum lassen sich die ersten Strahlen der Frühlingssonne blicken, werden Tische und Stühle aus dem Lager geholt und der Vorplatz des Schlachthofs in den 60/40-Biergarten verwandelt. Der perfekte Ort, um sich vor Konzert oder Party in Stimmung zu bringen oder einfach  gemütlich ein paar Stunden die Sonne zu genießen, die von allen Seiten auf den Biergarten scheint. Ein großes Plus ist die große und preiswerte Getränkeauswahl.
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FALK FATAL VERFOLGT DIE TRINKERSZENE

19 Jun
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Neulich hatte sich spontaner Besuch zum Essen angekündigt. Es war ein Sonntag. Für mich kein Problem. Mit einem gut gefüllten Kühlschrank lässt sich immer etwas Leckeres kredenzen und so fing ich an die Zwiebeln zu schneiden, das Gemüse zu waschen und das Wasser aufzusetzen. Ein passender Wein musste her. Doch im Weinregal nur gähnende Leere. Also schnell die Treppen runter und rüber zum Kiosk am Platz der Deutschen Einheit.

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FALK FATAL ERKUNDET DAS NIZZA DES NORDENS

8 Mai
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Träumerisch flaniere ich durch die Alleen der Stadt. Am Himmel glänzt das Blau, soweit mein Auge reicht, nur einmal kurz geteilt durch den Kondensstreifen eines Passagierflugzeugs, das friedlich seine Warteschleife über Wiesbaden dreht und in Flörsheim wohl die Menschen in den Wahnsinn treiben wird. Die Sonne lacht und strahlt. Die Knospen knistern, die Winde flüstern, der Lenz ist da, der Lenz ist da. Alle strömen hinaus, ins Freie, in den Kurpark, auf den Kranzplatz, in die Eiscafés und Biergärten der Stadt. Der Frühling ist schön, wie immer. Fast südländisch der Flair, den Wiesbaden in solchen Momenten verströmt. Und während man da so sitzt vor seinem Lieblingscafé, Sonne tankt und sich braten lässt, wie ein gerupftes Hühnchen auf dem Grillspieß, hört man sie dann doch am Nebentisch: die Rede vom „Nizza des Nordens“. Und ich frage mich dann immer: Warum ausgerechnet Nizza? Woher dieser Spitzname?“ Weiterlesen

FALK FATAL WILL NICHT NACH BERLIN

3 Apr

Neulich stand ich an der Theke der Kneipe meines Vertrauens. Neben mir stand ein Mann mittleren Alters, so Anfang 40 war er wohl. Im Laufe des Abends kamen wir ins Gespräch. Es stellte sich heraus, dass mein Gesprächspartner, den wir der Einfachheit halber Herrn K. nennen wollen, erst seit Kurzem in Wiesbaden lebt. Zuletzt wohnte Herr K. in Heilbronn. „Warum ausgerechnet Wiesbaden?“, fragte ich ihn. „Der Liebe wegen“, antwortete er. „Das leuchtet ein“, erwiderte ich, nahm einen Schluck und dachte, das Thema sei damit erledigt. Doch Herr K. legte nach: „Ich habe schon in vielen Städten gelebt. Ich war in Hamburg, in Berlin, in Dortmund, in Stuttgart – überall  dasselbe. Die Menschen finden die eigene Stadt immer am langweiligsten. Nimm Wiesbaden. Ich weiß nicht, was alle hier haben. Jeder sagt mir, Wiesbaden wäre sterbenslangweilig, dabei stimmt das doch gar nicht. Hier ist eine Menge los. Man muss halt einfach genauer hinschauen.“ Weiterlesen